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Race Around Austria 2018

Zum vierten Mal nach 2014,2015,2016, startete ich beim längsten und härtesten Langstreckenrennen Europas dem Race Around Austria.

Nachdem ich ja bei meinen drei Starts immer den zweiten Platz belegte, wollte ich in diesem Jahr unbedingt mal ganz oben am Podium stehen.

Am Montag dem 13.August starteten Michi, Mäx und ich nach St. Georgen im Attergau. Dort angekommen ging es für mich gleich weiter nach Linz zur Pressekonferenz. Nach einer 1 stündigen PR fuhr ich mit dem Auto wieder zurück nach St.Georgen wo schon meine zwei Betreuer auf mich warteten. Anschließend besorgten wir die Startunterlagen und Beklebung für das Auto. Fertig mit dem bekleben  stand schon der nächsten Punkt auf dem Programm. Die technische Abnahme! Auto und Räder wurden vom Veranstalter sorgfältig überprüft. Wie bei uns üblich, war alles in Ordnung und so konnte ich mich gleich noch auf eine kleine Trainingsrunde begeben. Am frühen Abend stand dann noch die Fahrerbesprechung auf dem Programm wo wir bezüglich Umleitungen und Reglement auf den neuesten Stand gebracht wurden. Nachher ging es für uns endlich ins Hotel wo nochmals Taktik und die Teamwechsel besprochen wurden.

Michi und Mäx fachsimpelten in ihrem Zimmer noch weiter. Ich entschied mich allerdings lieber eine letzte gemütliche Nacht vor dem Rennen in meinem „kuscheligen Bettchen“ zu verbringen. So tief und lange hatte ich den letzten Wochen der Organisation und Vorbereitung nicht mehr geschlafen. Von Nervösität keine Spur! Meine Betreuer mussten mich sogar wecken.

Nach dem Frühstück folgten die letzten Vorbereitungen. Gegen Mittag ging es dann wieder Richtung  St.Georgen wo wir unser restliches Team erwarteten. Als wir dann alle Vollständig waren erfolgten nochmals die letzten Anweisungen an den Rest des Teams. Team 2 trat dann die Reise nach Niederösterreich in die Unterkunft an wo sie sich für ihren Einsatz am nächsten Tag ausruhten.

Die letzten Stunden vor dem Start (Startzeit: 20:36) waren unangenehm, da das lange Warten auf den Start sehr anstrengend war. Man will nur noch auf die Strecke und ins Rennen!!!!!

Dann endlich, Start frei für meine vierte Teilnahme!!!!
Als vorletzter Athlet ging ich ins Rennen. Hinter mir startete nur noch der Titelverteidiger aus dem Vorjahr, Markus Hager.

Ich beschloss für mich die ersten Stunden bzw. die erste Nacht mein Tempo und meinen Rhythmus zu fahren und mich nicht vom hohen Tempo meiner Konkurrenten mitreißen zu lassen. Ich musste es zulassen da ich mir sicher war das Rennen nur so für mich positiv abschließen zu können.
Und so ging es in die erste Nacht wo die ersten Probleme schon auf mich warteten. Der Schlafentzug machte sich leider schon das erste Mal richtig bemerkbar. Die Konzentration auf das Fahrrad und den Straßenverkehr kostete mich viel Kraft. Als es dann hell wurde kehrten die Kraft und Motivation wieder zurück und ich konnte so wie gewohnt wieder richtig in die Pedale treten. Der Tag verlief auch dieses Mal mit ein paar kleinen Problemchen die das Team und ich aber gut meisterten.

Am frühen Nachmittag stand dann der erste Teamwechsel an. Team 1, Waltraud, Michi und Clemens übergaben das Pace Car an Team 2, mit Ivette, Mäx und Alban. Der restliche Tag verlief ganz ok.

Leider erwischte es mich in der zweiten Nacht noch schlimmer als in der ersten. Es ging  gar nix mehr. Die Müdigkeit machte mir erneut einen Strich durch die Rechnung und ich musste für 2x15min einen Powernap einlegen. Auch das war noch zu wenig. Vom Gerlospass talwärts hatte ich 2x einen Sekundenschlaf der mich nur ganz knapp an einer Verkehrsinsel vorbei führte. Da entschloss das Team mich für weitere 30 Minuten vom Rad zu holen.

Nach der Pause hatte mir Mäx mal klar gelegt in welcher Situation ich mich momentan befände. Über 3 Stunden Rückstand auf Steinberger und Hager und das es nun endlich an der Zeit wäre mal richtig ins Renngeschehen einzusteigen. Es dauerte aber noch 1 Stunde bis auch ich begriffen hatte was los war. Ich informierte über Funk mein Team um Ihnen mitzuteilen, dass ich ab jetzt alles geben werde und so begann der Aufholkrimi. Wie ausgewechselt und mit voller Kraft trat ich ab nun in die Pedale. Auf dem Weg durch´s Inntal und Richtung Küthai fand ich endlich zu meiner Form zurück. Da ab jetzt alles passte wurde mein Wille das Rennen noch zu gewinnen immer stärker. Voll motiviert arbeitete ich mich Richtung Vorarlberg und somit auch zu meinen Gegnern Hager und Steinberger vor.

In Ötz stand der der vorletzte Teamwechsel an. Team2 mit Ivette, Mäx und Alban übergaben an Team 3 mit Reini, Steve, und Lukas die mich durch Tirol und Vorarlberg betreuten. Auf der Auffahrt zum Faschinajoch wurde mir mitgeteilt, dass Rainer Steinberger nur noch ca. 6 km Vorsprung hatte und ich eine gute Chance hätte ihn zu überholen. Ich mobilisierte meine ganzen Kräfte und sah dann auch bald das Betreuerteam von Steinberger und auch Rainer neben der Straße stehen der sichtlich mit seinen Kräften am Ende war. Ein kurzer Blick genügte und ich wusste, das ist meine Chance!! Am Faschinajoch angekommen erfolgte ein schneller Radwechsel und weiter ging es mit der Aufholjagd.

Richtung Warth/Lechtal konnte ich dann endlich an Markus Hager vorbei fahren der gerade in Warth eine Pause einlegte. Ich wechselte etwas unterhalb auf das Aerorad und setzte die Fahrt fort. Für mich kam jetzt ein schwieriger Streckenabschnitt. Durchs Lechtal und über den Fernpass hatte ich in den letzten Jahren immer meine Problemchen. In diesem Jahr war aber bis auf den Verkehr und das Verhalten von vielen Autofahrern am Fernpass alles Top. Nach der Fahrt über den Holzleitensattel in das Inntal stand dann der letzte Teamwechsel auf dem Programm.

Im Finale begleiteten mich Michi, Mäx und Joachim. Durch das Tiroler Unterland fuhr ich mit einem Höllentempo. Immer den Sieg vor Augen! Die letzte Nacht verlief relativ ruhig und gut gelaunt wobei ich immer auf das Tempo achtete, da Markus nur wenige Kilometer hintern mir war. Es traten dann noch 2-3 Phasen der Müdigkeit ein, die mein Team aber perfekt im Griff hatten. So kam ich dann auch relativ gut durch die letzte Nacht. Bis ins Ziel konnte ich schließlich noch einen Vorsprung von 3 Stunden herausfahren. Somit überquerte ich am Samstag um 12:45 die Ziellinie in St. Georgen wo wir uns alle überglücklich und stolz in die Arme vielen. Emotional und mit nassen Augen fuhr ich anschließend  ins Zielgelände wo schon viele Fans auf mich warteten um mit mir zu feiern.

Ich war einfach nur happy und erleichtert, nach drei zweiten Plätzen endlich einmal ganz oben auf dem Podest zu stehen. Einfach unfassbar was da in mir abging!!

In St. Georgen wurde dann noch ausgiebig gefeiert. Im Hotel angekommen verabschiedete ich mich aber gleich und begab mich in meinen wohlverdienten Schönheitsschlaf. Am nächsten Tag stand noch die Siegerehrung auf dem Programm die ich in vollen Zügen genoss. Danach ging es in Richtung Heimat!

Ich möchte mich bei meinem Team Michi, Mäx, Joachim, Ivette, Waltraud, Clemens, Alban, Walter, Manuel, Josef, Reini, Steve und Lukas recht herzlich bedanken, dass sie mit mir das Race Around Austria bestritten haben.

Ohne euch hätte es nicht funktioniert!

Ein DANKE geht auch an meine Familie und an all meine Sponsoren, die mir das alles ermöglichen!!!!!!

DANKE DANKE DANKE!!!!
Gruß euer PAti

ERFOLGE

karriere highlights

1. PLATZ / RACE AROUND AUSTRIA   [2018]
1. PLATZ / GLOCKNERMAN WELTMEISTERSCHAFT  [2012 + 2015]
2. PLATZ / RACE AROUND AUSTRIA   [2014]
2. PLATZ / RACE AROUND AUSTRIA   [2015]
2. PLATZ / RACE AROUND AUSTRIA   [2016]

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