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Ultra Radmarathon WM Glocknerman 2018

30.05 - 02.06.2018

Am letzten Donnerstag stand mein erstes Langstreckenrennen in dieser Saison auf dem Programm.

Es ging nach Graz zur Ultra Radmarathon Weltmeisterschaft. Die Strecke: 1.000km und 16.000  Höhenmeter und das alles Nonstop natürlich

Am Mittwoch fuhren mein Team und ich nach Graz um alles vorzubereiten. Technische Abnahme des Pacecar, der Räder usw. standen nach unserer Ankunft am Tagesplan. Heuer bestand mein Team aus meinen Onkel Joachim, Mentaltrainer Michl, Martin und Reini. Joachim war 2012 schon dabei und Martin bei meinen letzten Sieg 2015.

Nachdem wir all unsere Hausaufgaben erledigt hatten ging es am späteren Nachmittag noch zum Fahrerbriefing wo wir auf den letzten Stand der Dinge gebracht wurden. Den Abend ließen wir dann gemütlich bei einem guten Abendessen und einer Tasse Kaffee ausklingen.

Der Renntag begann für mich wie jeder andere Tag auch, in der Früh aufstehen und frühstücken. Ab dann begab ich mich schön langsam in meine Welt als Sportler. Ich begann mich zu konzentrieren und fokussierte mich voll auf das Rennen.

Wir wurden um 11 Uhr vom Veranstalter im Hotel abgeholt und von dort aus ging es mit den Grazer Cityradlern quer durch Graz Richtung Center West wo der Start erfolgte. Beim „einradeln“ wurde noch so mancher Plausch mit den anderen Athleten abgehalten. Der Spaß kam dabei auch nicht zu kurz. Angekommen am Center West folgte sofort der Startschuss zum Rennen.

Mein Abenteuer begann um 12:15.

Die ersten Rennstunden verliefen ohne größere Probleme wobei ich ein recht hohes Tempo in Richtung Soboth bzw. Kärnten anschlug.  Ich konnte mich beim Anstieg zur Soboth an die Spitze der Solofahrer setzten und versuchte dabei meinen Vorsprung weiterhin auszubauen.

In den frühen Abendstunden überraschte mich dann ein heftiges Gewitter mit stark Regen, Blitz und Donner. Von dort an wechselte ich zur Regenbekleidung und das bis 2 Uhr in der Früh. Leider riss zu diesem Zeitpunkt bei mir der Faden und ich war in ein mentales Loch gefallen. Das merkte ich später auch als Favorit Rainer Steinberg an mir vorbeiflog. Sein Tempo konnten ich nicht mithalten. Ich konzentrierte mich wieder auf mein Rennen und musste zusehen, dass ich aus meinem mentalen Loch rauskam. Erst spät in den Nachtstunden konnte ich mich aus diesem Tief erholen. In der Zwischenzeit konnte auch der Schweizer Simon Ruff an mir vorbeifahren. Also fuhr ich zu diesem Zeitpunkt um Platz 3. In Winklern angekommen gingen Joachim und Martin für ein paar Stunden schlafen, Michi und Reini übernahmen das Ruder im Pacecar und motivierten mich wieder aufs Neue. Nach der Schleife von Winklern- Hermagor-Kartitscher Sattel und Lesachtal zurück nach Winklern wurde das Team erneut gewechselt. Ab dann begann das Rennen für die Bergfahrer und das bin ich ja auch kein schlechter. Ich merkte gleich dass ich ein gutes Tempo fahren konnte und begann mit der Aufholjagt zu Rainer und Simon, das mir aber leider nicht gelang. Auf der Edelweißspitze angekommen musste ich beim Kontrollpunkt unterschreiben dabei sah ich wie weit Rainer und Simone noch von mir entfernt waren. Rainer war ca. 1 Stunde und Simon ca. 30 Minuten vor mir. Ab da hatte ich mich schon im Gedanken auf Platz 3 gesehen. Unten in Ferleiten angekommen musste nochmals am Kontrollpunkt unterschrieben werden bevor es wieder retour auf den Großglockner ging. Ich fuhr weiterhin mein Rennen und dachte dabei nicht mehr an meine Gegner, Rainer und Simon, sondern konzentrierte mich nur noch auf mich und meine Stärken. Am Großglockner oben angekommen ging es sofort wieder hinunter nach Winklern wo sich die letzte Kontrollstelle befand. Die Liste wurde von mir inspiziert. Dabei stellte ich fest, dass es nur noch 12 Minuten Rückstand auf den Vordermann waren. Meine ersten Gedanken waren, hoffentlich ist niemand gestürzt! Nun wusste ich, dass das meine letzte Chance war um den Anschluss zu finden. Mit neuer Motivation ging es dann durch das Mölltal hinaus, wobei der starke Gegenwind die Sache nicht leichter machte. In Spittal/Drau angekommen mussten wir dieses Jahr den Millstätter See umrunden. Es war für mich ein neuer Streckenabschnitt den ich nicht kannte. Anschließend in Richtung Villach sah ich dann plötzlich Rainer Steinberger vor mir. Ich nutzte die Chance und fuhr an Rainer vorbei. Als ich in sein Gesicht sah wusste ich sofort, dass er seine Kräfte verbraucht hatte. Später erzählte er mir dann, dass er sein Betreuerteam verloren hatte und 1 Stunde ohne Essen und Trinken auskommen musste.

Ab diesem Zeitpunkt riskierte ich alles und konnte dabei auch noch Simon einholen der mit gesundheitlichen Problemen neben der Straße stand. Ich konzentrierte mich nur noch auf das Radfahren wobei ich aber auch wusste, dass ich doch noch eine Chance hatte das Rennen zu gewinnen.

Leider bekam ich dann aber die Nachricht das Simon eine Zeitgutschrift von 13 Minuten bekommen hatte.

Ich kämpfte bis zuletzt und versuchte den Zeitrückstand irgendwie noch gut zu machen. Leider reichte es am Schluss nicht mehr ganz und so wurde ich Vizeweltmeister mit 7min Rückstand auf Simon Ruff. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit meiner Leistung!

Ein großes Dankeschön gilt meinem Betreuerteam die mich super unterstützt haben!
Danke auch an meine Familie und Sponsoren die mir das alles ermöglichen!!!!

Gruß Pati

ERFOLGE

karriere highlights

1. PLATZ / RACE AROUND AUSTRIA   [2018]
1. PLATZ / GLOCKNERMAN WELTMEISTERSCHAFT  [2012 + 2015]
2. PLATZ / RACE AROUND AUSTRIA   [2014]
2. PLATZ / RACE AROUND AUSTRIA   [2015]
2. PLATZ / RACE AROUND AUSTRIA   [2016]

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